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Steuererleichterung darf nicht in wenigen Jahren verpuffen

In 71 Tagen haben ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen mehr Geld im B├Ârserl

Morgen vor genau einem Jahr gingen die Gewerkschaften für eine spürbare Lohnsteuersenkung auf die Straße. Bei dem österreichweiten Aktionstag wurde das Ergebnis der Unterschriften-Aktion präsentiert: 882.184 Menschen haben unsere Forderung nach einer raschen Steuerentlastung mit ihrer Stimme unterstützt. „Danke an alle, die unterschrieben haben und unserer Kampagne somit Druck verliehen haben. Wir waren erfolgreich. In 71 Tagen werden ArbeitnehmerInnen, speziell GeringverdienerInnen, und PensionistInnen mehr Geld bekommen“, freut sich Christian Meidlinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), über den gemeinsamen Erfolg von Gewerkschaft und Arbeiterkammer.

„Die Steuererleichterung darf allerdings nicht in wenigen Jahren verpufft sein. Die Ansage von Finanzminister Hans Jörg Schelling, bis 2017 die kalte Progression abschaffen zu wollen, ist begrüßenswert. Jetzt muss er den Worten im Zuge seiner Budgetrede Taten folgen lassen“, fordert Meidlinger.